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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 19.04.2005
Aktenzeichen: IX R 10/04

Vorinstanz:

FG Niedersachsen
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 17.12.2003
Aktenzeichen: 1 K 10692/00

Schlagzeile:

Bei dauerhafter Vermietung keine Prüfung der Einkunftserzielungsabsicht wegen tilgungsfreier Darlehen, die durch Lebensversicherung abgelöst werden

Schlagworte:

Einkünfteerzielungsabsicht, Liebhaberei, Mühle, Überschusserzielungsabsicht, Wohnung

Wichtig für:

Vermieter

Kurzkommentar:

Im Rahmen der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung ist die Einkünfteerzielungsabsicht nicht entgegen der auf § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG beruhenden typisierenden Annahme, eine langfristige Vermietung werde in der Regel letztlich zu positiven Einkünften führen, deshalb zu prüfen, weil der Steuerpflichtige die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Vermietungsobjekts sowie anfallende Schuldzinsen mittels Darlehen finanziert, die zwar nicht getilgt, indes bei Fälligkeit durch den Einsatz von parallel laufenden Lebensversicherungen abgelöst werden sollen.

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Allein die historische Bausubstanz eines denkmalgeschützten Wohngebäudes (hier: einer alten Mühle) schließt es nicht aus, dass die am Wohnungsmarkt erzielbare Miete den besonderen Wohnwert angemessen widerspiegelt (Abgrenzung zum BFH-Urteil vom 6. Oktober 2004 IX R 30/03, BFHE 208, 142, BStBl II 2005, 386).

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