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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 10.05.2017
Aktenzeichen: I R 19/15

Vorinstanz:

FG Düsseldorf
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 03.03.2015
Aktenzeichen: 6 K 4332/12 K,F

Schlagzeile:

Mindestlaufzeit eines Gewinnabführungsvertrags bei körperschaftsteuerrechtlicher Organschaft

Schlagworte:

Eingliederung, Gewinnabführungsvertrag, Körperschaftsteuer, Mindestlaufzeit, Organschaft, Rückwirkung, Rückwirkungsfiktion, Umwandlungsteuer

Wichtig für:

Kapitalgesellschaften

Kurzkommentar:

1. Die Organgesellschaft ist auch unter Geltung einer umwandlungssteuerrechtlichen Rückwirkungsfiktion nicht "vom Beginn ihres Wirtschaftsjahrs an ununterbrochen" (§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 KStG) in den Organträger finanziell eingegliedert, wenn die Anteile an der Organgesellschaft im Rückwirkungszeitraum (unterjährig) von einem Dritten auf den Organträger übergehen.

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2. Bei der Berechnung der fünfjährigen Mindestlaufzeit eines Gewinnabführungsvertrags bei körperschaftsteuerrechtlicher Organschaft (§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 KStG) kann eine umwandlungssteuerrechtliche Rückwirkungsfiktion beachtlich sein, auch wenn sie auf einen Zeitpunkt vor Gründung der Organgesellschaft wirkt.

KStG § 8 Abs. 3 Satz 2, § 14 Abs. 1 Satz 1, Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, Abs. 1 Satz 1 Nr. 3
UmwStG 2002 § 2 Abs. 1, § 20 Abs. 7, Abs. 8

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