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Quelle:

Finanzgericht Münster
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 12.03.2018
Aktenzeichen: 2 K 3127/15 E

Schlagzeile:

Negative Einkünfte aus Kapitalvermögen beim Ausfall eines vom Gesellschafter gewährten Darlehens

Schlagworte:

Abgeltungsteuer, Forderungsverzicht, Kapitalvermögen, Nachträgliche Anschaffungskosten, Veräußerung, Verlust, Wesentliche Beteiligung

Wichtig für:

Kapitalanleger

Kurzkommentar:

Ein Forderungsverzicht ist einer Veräußerung i.S.d. § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG gleichzustellen. Verzichtet ein wesentlich beteiligter Gesellschafter auf sein (Gesellschafter-) Darlehen, das nicht als Finanzplandarlehen zu qualifizieren ist, kann der Verlust daher bei den Einkünften aus Kapitalvermögen berücksichtigt werden.

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Das Urteil des Finanzgerichts ist nicht rechtskräftig. Die Revision ist beim Bundesfinanzhof anhängig.

In der Datenbank des BFH finden sich hierzu folgende Infos:

BFH Anhängiges Verfahren, IX R 9/18 (Aufnahme in die Datenbank am 20.8.2018)
Ausgangspunkt ist das (ursprüngliche) Begehren auf Erhöhung des Veräußerungsverlusts bei § 17 EStG - Zur Frage der Subsidiarität zwischen den Einkünften nach § 17 EStG und § 20 EStG, wenn eine Berücksichtigung des Verlusts eines Darlehens, das vor der Einführung der Abgeltungsteuer der Gesellschaft gegeben wurde, als nachträgliche Anschaffungskosten bei der Berechnung eines Veräußerungsverlusts bei § 17 EStG wegen der dortigen Rechtsgrundsätze (keine eigenkapitalersetzende Finanzierungsmaßnahme) verneint, dafür aber vom Finanzgericht bei § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG bejaht wird.
-- Zulassung durch FG --
Rechtsmittelführer: Verwaltung
EStG § 17; EStG § 20 Abs 2 S 1 Nr 7 S 2; EStG § 20 Abs 8
Vorgehend: Finanzgericht Münster, Entscheidung vom 12.3.2018 (2 K 3127/15 E)

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