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Quelle:

Finanzgericht Düsseldorf
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 29.01.2019
Aktenzeichen: 13 K 1070/17 E

Schlagzeile:

Zeitpunkt der Verlustberücksichtigung bei einer insolventen GmbH-Beteiligung

Schlagworte:

Abschreibung, Anschaffungskosten, Aufgabekosten, Auflösungsverlust, GmbH-Beteiligung, Insolvenz, Insolvenzverfahren, Nachträgliche Anschaffungskosten, Verlust

Wichtig für:

Steuerberater

Kurzkommentar:

Bei einer insolventen GmbH-Beteiligung ist der Verlust bereits vor dem Abschluss des Insolvenzverfahrens zu berücksichtigen, wenn die Fortführung der Gesellschaft ausgeschlossen und bekannt ist, in welcher Höhe noch nachträgliche Anschaffungskosten und Aufgabekosten anfallen.

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Das Urteil des Finanzgerichts ist nicht rechtskräftig. Das Aktenzeichen der Revision beim Bundesfinanzhof lautet IX R 7/19.

In der offiziellen Datenbank des BFH sind folgende Infos gespeichert:

BFH Anhängiges Verfahren, IX R 7/19 (Aufnahme in die Datenbank am 20.8.2019)
Zeitpunkt der Verlustberücksichtigung einer insolventen GmbH-Beteiligung bei § 17 Abs. 4 EStG -
1. Kann sich der Zeitpunkt der Verlustrealisierung i.S.d. § 17 Abs. 4 EStG durch einen Antrag auf Einstellung des Insolvenzverfahrens nach § 213 InsO zeitlich verschieben, obwohl der Auflösungsverlust nach den Rechtsgrundsätzen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einem der vorherigen Jahre feststand?
2. Zur Frage der aufwandswirksamen Abschreibung einer GmbH-Beteiligung bei einer Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG.
-- Zulassung durch FG --
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger
EStG § 4 Abs 3 S 4; EStG § 17 Abs 4; InsO § 213
Vorgehend: Finanzgericht Düsseldorf, Entscheidung vom 29.1.2019 (13 K 1070/17 E)

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