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Quelle:

Bundesfinanzhof
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 29.09.2020
Aktenzeichen: VIII R 14/17

Vorinstanz:

FG Rheinland-Pfalz
Art des Dokuments: Urteil
Datum: 22.03.2017
Aktenzeichen: 2 K 2100/15

Schlagzeile:

Aufrechnung eines Rechtsanwalts mit Honoraransprüchen gegen den Anspruch des Mandanten auf Herausgabe von Fremdgeld in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Schlagworte:

Aufrechnung, Betriebseinnahme, Durchlaufender Posten, Einnahmenüberschussrechnung, Einnahmen-Überschuss-Rechnung, Fremdgeld, Honorar, Rechtsanwalt

Wichtig für:

Rechtsanwälte, Steuerberater

Kurzkommentar:

1. Ein Rechtsanwalt, der nach der Vereinnahmung von Fremdgeld mit Honoraransprüchen gegen den Herausgabeanspruch des Mandanten aufrechnet, löst die für einen durchlaufenden Posten gemäß § 4 Abs. 3 Satz 2 EStG notwendige Verklammerung von Einnahme und Ausgabe zu einem einheitlichen Vorgang endgültig auf.

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2. Mit dem Wegfall der Verklammerung und damit der Voraussetzungen eines durchlaufenden Postens ist das Fremdgeld als Betriebseinnahme in die Ermittlung des Gewinns für den Betrieb einzubeziehen.

EStG § 4 Abs. 3 Satz 1 und 2
StGB § 266

Tenor:

Die Revision des Klägers gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 22.03.2017 - 2 K 2100/15 wird als unbegründet zurückgewiesen.

Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kläger zu tragen.

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